Beelitz-Heilstätten

Beelitz-Heilstätten ist ein Gemeindeteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Er liegt südlich von Berlin.

Die meisten kennen Beelitz wegen des Spargels.
Die Heilstätten sind weniger bekannt, obwohl sie einen der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland darstellen. 

Rund 60 denkmalgeschützte Gebäude befinden sich dort. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden dort erkrankte und verwundete Soldaten versorgt. Es diente als Lazarett und Sanatorium.
1942 wurde ein Ausweichkrankenhaus für Potsdam errichtet. 
Es war notwendig, um die vielen Tuberkulose-Patienten zu versorgen. 
Natürlich wollte man sie auch in gewisser Distanz zu den Städten Potsdam und Berlin untergebracht wissen.

1945-1998 war es Fachklinik für Lungenkrankheiten und Tuberkulose. Es wurde zu dieser Zeit dann zivil genutzt.
Viele der ursprünglichen Gebäude sind heute verfallen und sind von Vandalismus bedroht. Auf den Fotos seht ihr die alte Chirurgie, wie auch einen alten Operationssaal. 

Es wird sehr daran gearbeitet, das Gelände wieder nutzbar zu machen.
Es gibt einen weitläufigen Garten und seit 2015 kann man auf einem Baumkronenpfad das Gelände überblicken.

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